geändert: 30-Jan-2026  
mittelalterliche Ansicht von Frankfurt

Geschichte von Frankfurt am Main

Frankfurt ist ein wichtiger Ort deutscher Geschichte. Die Stadt feierte 1994 ihren zwölfhundertsten Geburtstag! Seine lange Geschichte verdankt Frankfurt vor allem der geographischen Lage an einem der wichtigsten Kreuzungspunkte der alten Fernhandelswege Zentraleuropas; hier kamen Handwerker, Kaufleute und Fürsten zusammen, um sich zu beraten oder miteinander Geschäfte zu machen. Ein Ort mit besonderen Traditionen, denn in Frankfurt wurden über einige Jahrhunderte hinweg deutsche Herrscher gekrönt.

Frankfurt wurde erstmals 794 urkundlich erwähnt. Um das Jahr 84 herum bauten die Römer auf dem Frankfurter Domhügel eine erste Siedlung und militärische Nachschub Basis und blieben für fast 250Jahre. Danach waren die Merowinger die Tonangebende Macht für rund 600 Jahre, bis die Karolinger sie ablösten. Im Jahre 1152 wird Friedrich I. zum deutschen König gewählt. Ca um 1220 entstand die erste Stadtbefestigung.

1150 wird die Frankfurter Messe erstmals urkundlich erwähnt. Vom 12.Jh an ist die aufblühende Siedlung am Main alljährlicher Austragungsort der Frankfurter Messe und markiert damit den Beginn der langen internationalen Messetradition der Stadt. 1356 wird der Handelsplatz am Main die traditionelle Wahlort der deutschen Könige, und ab 1562 werden hier im Kaiserdom insgesamt zehn deutsche Kaiser gekrönt. Ab 1372 ist Frankfurt "Freie Reichsstadt", d.h. ein sich selbstverwaltender Stadtstaat, der nur noch dem Kaiser zur Gefolgschaft verpflichtet ist.

Um 1480 wird die Buchmesse fester Bestandteil der Frankfurter Messe. Ende des 15.Jahrhundert war die Siedlung bereits auf 10.000 Einwohner angewachsen. 1372 wurde Frankfurt zur freien Reichsstadt und ein Mitglied des Reichstags. Nach den Reformationsunruhe wurde Frankfurt um 1550 protetantisch. Von 1562 bis 1792 wurde die Deutschen Kaiser im Frankfurter Dom gekrönt. Da die Krönung katholischer Monarchen in katholischem Ritus in einer Protestantenkirche nicht erlaubt ist, wurde der Dom wieder katholisch geweiht. 1749 wird Johann Wolfgang Goethe in Frankfurt geboren.

Um 1800 hat Frankfurt bereits 35.000 Einwohner. Frankfurt war zwischen 1816 und 1866 Sitz des Deutschen Bundes und wurde 1848 Versammlungsort des ersten freigewählten deutschen Parlamentes, das leider nicht lange bestand hatte. 1866 wird Frankfurt durch Preußen besetzt. Die Eisenbahn eröffnet 1839 neue Handelsmöglichkeiten mit der Taunusbahn nach Wiesbaden. 1888 wurde der Hauptbahnhof in Frankfurt eingeweiht. Um 1905 hat Frankfurt rund 400.000 Einwohner.

Während des zweiten Weltkrieges wurde die Innenstadt von Frakfurt fast vollständig zerstört. Amerikanische Truppen besetzten Ende März 1945 die Stadt. Im Mai 1949 wird der Frankfurter Flughafen eröffnet. Im Jahre 1949 wurde Frankfurt beinahe Bundeshauptstadt - es fehlten nur wenige Stimmen bei der Stichwahl. 1955 wohnen in Frankfurt rund 600.000 Einwohner. 1968 wird die erst U-Bahnlinie eröffnet.

Heute ist Frankfurt Sitz wichtiger wirtschaftlicher und politischer Bundesbehörden, z.B. der Deutschen Bundesbank, der Europäischen Zentralbank EZB und des Bundesrechnungshofes, sowie Sitz von vielen Finanzinstituten, wie der Deutschen Bank, der DZ Bank, der Commerzbank oder der KfW.

... Die restliche Geschichte ist noch in Arbeit ...

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